Dienstag, 19. Mai 2015

Mein Nadelwelt-Besuch - eine Messehalle voller Handarbeit!*

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche Montag hatte ich Euch schon von meinem Besuch der Nadelwelt erzählt, der aufgrund der Blogger-Freikarte zumindest eintrittstechnisch kostengünstig war. Heute möchte ich Euch von meinem Besuch am vergangenen Freitag erzählen und -trotz Freikarte- auch kritisch auf den Besuch zurückblicken.



Zur Messe allgemein
Die Messe findest jedes Jahr im Frühjahr (meist im Mai - im kommenden Jahr jedoch erst im Juni) in der DM-Arena (Messe Karlsruhe) in Rheinstetten von den Toren Karlsruhes statt. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine reine Messe, denn neben zahlreichen Shoppingmöglichkeiten besteht auch die Möglichkeit an Kursen und Workshops teilzunehmen und sich verschiedene Ausstellungen anzusehen. Für 9,50€ (etwas günstiger im Vorverkauf) erhält man einen Überblick über vielerlei "Fachrichtungen" (ich nenne das jetzt einfach mal so): Patchwork, Quilten, Stricken/Häkeln, Sticken, Spinnen, Perlen usw. - es sollte also für jede Handarbeitsverrückte etwas dabei sein.

Anfahrt
Wer die Messe nicht kennt oder nicht aus der Gegend ist, der wird ab der Autobahn (in unserem Fall sind wir über die A8 und anschließend über die A5 angereist) mit "Messe- und Nadelwelt"-Schildern bis zur Messe geleitet. Parkmöglichkeiten gibt es -kostenpflichtig für 5€- rund um das Messegelände. Ebenso wird ein kostenloser Busshuttle vom Karlsruher Hauptbahnhof angeboten - praktisch, wie ich finde.

Publikum
Das Publikum war am Freitag (1. Messetag) vermutlich aufgrund des Brückentags bunt gemischt: Von jung bis alt - jede Altersklasse war vertreten. Die Autoschilder auf dem Parkplatz haben uns verraten, dass gefühlt ganz Deutschland und das angrenzende Ausland zu Gast auf der Nadelwelt war - insgesamt war es voll, aber ehrlich gesagt will ich nicht wissen wie voll es am 2. oder 3. Messetag gewesen wäre.
Persönlich interessant finde ich immer die Menschen auf solch einer Messe - da gibt es die nähenden Girlies, die nähenden und strickenden Mamis und Omis und die nähenden 30er (worunter ich mich gerne zähle) - die (wie ich) ihr Hobby vor einigen Jahren gefunden haben. Lustigerweise findet man auf solchen Messen auch immer die Handarbeiterinnen, die man früher ("damals" als Nähen und Stricken noch "out" waren) als typische Handarbeiterinnen angesehen hat. Ich hoffe ihr wisst was ich meine ;-)

Messeangebot
Wie ich oben schon geschrieben habe werden viele Handarbeitsbereiche abgedeckt. Hauptsächlich und zu meinem Leidwesen werden auf der Messe Patchworkerinnen und Quilterinnen 100%ig glücklich - auch Strickerinnen finden einige Stände. Ansonsten gibt es viel Zubehör rund um die o.g. Bereiche, aber auch Bekleidungsnäherinnen werden fündig - wenn auch nicht im Überfluss im Vergleich zum Patchworken.
Es gibt Taschenzubehör, Stände mit einer schier endlosen Auswahl an Knöpfen, Perlenstände (auch Cabouchons – diese habe ich auf der Messe für mich entdeckt!), Näh-, Overlock- und Stickmaschinenanbieter, Bügelbilder, Bänder in allen Formen und Farben und eben sonst noch alles an Zubehör & Co., was man fürs Handarbeiten, Patchworken, Quilten, Nähen, Stricken und Sticken sonst noch so gebrauchen könnte – oder auch nicht ;-)
Die Aussteller selbst kommen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland und waren mir auch teilweise schon von der Stuttgarter Messe „Kreativ“ bekannt. Auch lokale Anbieter (z.B. das große Nähgeschäft „Senci“ aus Karlsruhe) beteiligen sich an der Messe.

Neben den Shoppingangeboten –auch ich habe ein wenig zugeschlagen, wenngleich ich mir mehr Erfolg erhofft hatte- besteht die Möglichkeit zur Teilnahmen an Kursen (separate Anmeldung erforderlich) und Workshops (spontan an den Messeständen). Eine große Ausstellung in der Messehalle und am Messeeingang komplettiert das Angebot. Über die Ausstellungen, Kurse und Workshops kann ich leider nichts berichten, da ich an diesen nicht teilgenommen bzw. mir diese nicht angesehen habe.

Gesamteindruck/Fazit
Insgesamt betrachtet kommen insbesondere Patchworker- und Quilterinnen voll und ganz auf ihre Kosten und die Messe gleicht für diese „Handarbeitszielgruppe“ dem Himmel auf Erden.  Für Taschen-, Accessoires- und Bekleidungsnäherinnen hingegen ist die Nadelwelt ein „Nice to have“, auch für Stricker- und Stickerinnen ist das Gesamtangebot –aus meiner Sicht als Nicht-Strickerin/Nicht-Handstickerin- ganz ordentlich.
Wer den Weg nicht scheut oder ums Eck wohnt, sollte sich einen Tag auf der Messe gönnen. Einen längeren Anfahrtsweg würde ich im kommenden Jahr vermutlich nicht mehr auf mich nehmen, denn im Vergleich zum Stoffmarkt Holland war die Stoff- und Zubehörauswahl auf der Messe für mich eher überschaubar.

Meine Messeausbeute war –neben zwei Stoffen, Bündchen, ein paar Knöpfen, Cabouchons samt Zubehör- etwas dürftig, vielleicht bin ich einfach mit viel zu hohen Erwartungen hingegangen. Im vergangenen Jahr war ich durchaus erfolgreicher, damals jedoch völlig erwartunglos.


Euch allen nun einen schönen Dienstag.

Viele Grüße
Steffi

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für den interessanten Messebericht, man bekommt ein ganz gutes Gefühl dafür, wie es auf der Messe war :)
    Ich kann mir auch ganz gut die typischen Handwerkerinnen vorstellen :D
    LIebe Grüße, Christine

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